Sterngucker im Oktober: Lichtglocken
Zum Betrachten des Sternenhimmels ist klares Wetter eine wichtige Voraussetzung.
Allerdings trüben in unserer modernen Zivilisation nicht nur Wolken die Himmelsschicht. Lichtglocken über den Städten hellen den Himmel so stark auf, dass lichtschwächere Sterne darin untergehen. Unsere Zivilisation strahlt so viel Licht zum Himmel, dass rund die Hälfte der Europäer die Milchstrasse nicht mehr sehen kann. Hauptquellen dieser Lichtverschmutzung sind Aussenbeleuchtungen, die gegen oben nicht abgeschirmt sind und den Himmel stark aufhellen. Deshalb reisen viele Astronauten in lichtarme Gebiete – etwa nach Namibia – um Himmelsobjekte zu beobachten, die bei uns schon lange in der städtischen Lichtflut untergegangen sind.
Foto: Swissimage Roland Gerth/Andreas Walker
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