Naturschutz: Wichtiges Totholz
Die Bestände verschiedener höhlenbrütender Waldvögel sind laut der Schweizerischen Vogelwarte Sempach in den letzten rund 20 Jahren hierzulande angestiegen.
So habe sich die Anzahl Schwarz- und Buntspechte von 1990 bis 2008 mehr als verdoppelt. Dies sei vor allem auf eine Zunahme von Totholz in den Wäldern zurückzuführen, vermuten die Ornithologen. Laut dem Schweizer Biodiversitätsmonitoring hat sich die Menge an totem Holz in den vergangenen 10 Jahren um etwa 9 Kubikmeter pro Hektare fast verzweifacht. Abgestorbene Bäume sind für viele Vögel als Lebensraum und Nahrungsreservoir von grosser Bedeutung. So bauen verschiedene Spechte und Meisen für ihren Nachwuchs Bruthöhlen in tote Stämme. Viele Gliederfüssler und deren Larven, die für die Vögel eine wichtige Nahrungsquelle darstellen, leben zudem in totem Holz.
Foto: jessicafm/flickr/cc
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