Erste Hilfe aus der Natur:
Schwitzkur mit Holunder
Holunderblütensirup ist ein beliebtes Erfrischungsgetränk für warme Sommertage. Dass der Holunder aber auch eine wunderbare Heilpflanze ist, die sehr gut wärmt und Erkältungen vertreibt, ist weniger bekannt.

Sambucus (lat.), hier Holunder als Blüten
Innerliche Anwendung
Sowohl die Blüten, wie auch die Blätter und die Beeren des Holunders sind für uns Menschen wertvoll. Die Blätter eignen sich für Frühlingskuren, als Tee wirken Holunderblüten bei fiebrigen Erkältungskrankheiten schweisstreibend. Der Saft aus den Holunderbeeren wirkt wärmend, harn- und schweisstreibend.
Holunderblütentee bei Grippe
Zwei Teelöffel Holunderblüten mit kochendem Wasser übergiessen und 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Danach mit etwas Honig süssen und mehrmals täglich möglichst heiss trinken.
Holunderbeerensaft
Wer ihn selber herstellen möchte, findet hier ein Rezept dafür. Als Grippe- und Hustenmittel wird er verdünnt mit heissem Wasser getrunken.
Holunderblättertee zum Entschlacken
Laut Kräuterpfarrer Künzle eignen sich die Holunderblätter für Frühlingskuren. Dazu schneidet man die frischen Blätter in feine Streifen und lässt sie 10 Minuten im Wasser kochen. Davon trinkt man während vier Wochen täglich morgens eine Tasse.
So erhalten Sie Holunderblüten
Holunderblüten und Holundersaft erhalten Sie im Fachgeschäft als Hausspezialitäten und Offenwaren. Sie können die Blüten, Blätter und Beeren aber auch selber sammeln.
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Bild: Pizzodisevo / FLICKR / CC
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