Erste Hilfe aus der Natur:
Kümmel macht den Magen leicht
Die kleinen Samen, die eigentlichen Früchte der in ganz Europa wachsenden Pflanze, sind nicht nur ein stark aromatisierendes Gewürz für vielerlei Speisen, sondern auch ein wirksames Mittel, um die Verdauung anzuregen. Die in getrockneter Form verwendeten Früchte von Carum Carvi enthalten viele verschiedene ätherische Öle, aber auch Cumarine.
Kümmel lindert erfolgreich folgende Beschwerden:
Dyspeptische Beschwerden im Magen- und Darmbereich, Blähungen, Völlegefühl, nervöse Herz-Magen-Beschwerden und Verdauungsstörungen bei Säuglingen. Volkstümlich wird er auch als milchförderndes Mittel (Lactagogum) eingesetzt.
Anwendung
Eine Einzeldosis der frisch zerkleinerten Droge beträgt für Aufgüsse und andere Zubereitungen 1 bis 5 g, die mittlere Tagesdosis 1,5 bis 6 g. Zur Teebereitung werden 1 bis 2 Teelöffel voll (1 Teelöffel entspricht ca. 3,5 g) unmittelbar vor Gebrauch zerquetscht und danach mit ca. 150 ml siedendem Wasser übergossen. Nach 10- bis 15minütigem Ziehen absieben.
Tipp für den Fondue- und Racletteabend
Streuen Sie etwas Kümmel auf Ihren Teller. Tupfen Sie hin und wieder die in Käse getauchten Brotstücke im Kümmel - oder streuen Sie ihn direkt auf den geschmolzenen Raclettekäse. Das schmeckt würzig gut und hilft, die ölig schwere Mahlzeit besser zu verdauen.
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Bild: segovax / pixelio.de
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