Erste Hilfe aus der Natur:
Hilft gegen Allergien - Pestwurz
Heuschnupfen ist nicht einfach nur lästig, sondern beeinträchtigt die Freude an der warmen Jahreszeit nachhaltig. Zum Glück gibt es die Pestwurz (Petasites hybridus). Die Kombination ihrer Inhaltsstoffe, darunter Petasin, Isopetasin, Schleim- und Bitterstoffe, bremsen allergische Reaktionen spürbar, das heisst, die üblichen Symptome des Heuschnupfens treten verzögert und weniger stark auf. Ausserdem wirkt die Pestwurz schleimlösend, was sich wohltuend auf die Atemwege auswirkt, und auch entzündungshemmend, was gerade bei geröteten brennenden Augen wohltuend ist.
Innerliche Anwendung:
Homöopathische und spagyrische Mittel in Globuli- und Tropfenform, sowie als Spray. Hochwirksam ist die Pestwurz auch als Tee.
Teezubereitung:
Es werden Pestwurzblätter und -wurzeln verwendet. 1 bis 2 Teelöffel Pestwurz mit heissem Wasser übergiessen, 10 Minuten ziehen lassen, 2 bis 3 Mal täglich trinken.
Wichtig: Pestwurz nicht erst beim Eintreten der Symptome, sondern bereits vorbeugend einnehmen.
Weitere Anwendungsmöglichkeiten
Die Pestwurz ist ein breit wirkendes Heilkraut. Nachgewiesen ist ihre Wirkung auch bei:
• Migräne und MigränevorbeugungKopf- und Nackenschmerzen
• Krampfhusten bei Bronchialasthma, spastischer Bronchitis
• Keuchhusten
• Reizmagen, Gallenproblemen
• Koronarspasmen und Brustschmerzen bei Angina Pectoris
• steinbedingten Harnwegskolliken
• Menstruationskrämpfen
• Schwangerschaftsübelkeit
Vorsicht: Pestwurz enthält giftige Pyrrolizidinalalkaloide. Aus diesem Grund nur standardisierte und entgiftete Produkte aus dem Fachhandel verwenden, Pflanze nicht selber sammeln!
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Bild: foto footprints / flickr / cc
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