Erste Hilfe aus der Natur:
Geht an die Nieren – Bärentraubenblätter
Vor allem Frauen kennen das unangenehme Brennen beim Wasserlösen und die Schmerzen, wenn eine Blasenentzündung herannaht. Ursache dafür ist oftmals eine Unterkühlung, ein schwaches Immunsystem oder auch Stresssituationen. Bärentraubenblätter (Arctostaphylos uvaursi) wirken antibakteriell und lindern so die Blasenentzündung.
Innerliche Anwendung:
Bärentraubenblätter enthalten Arbutin. Dieser Wirkstoff ist für die desinfizierende und im Harn antibakterielle Wirkung verantwortlich. Unterstützt wird er durch die Gerbstoffe, die ebenfalls antibakteriell wirken und die Flavonoide, die harntreibend wirken.
Teezubereitung:
Für die Teezubereitung gibt man pro Tasse 1 Teelöffel Bärentraubenblätter in kochendes Wasser und lässt es noch 15 Minuten lang weiterkochen. Eine weitere Möglichkeit ist: über Nacht im kalten Wasser ziehen lassen. Bis zu vier Mal täglich eine Tasse vor oder zwischen den Mahlzeiten trinken. Wenn die Beschwerden nach einer Woche nicht abklingen, ist ein Arztbesuch angesagt
Unser Tipp: Hilfe bei Nieren-Blasenentzündungen
• Viel Gemüse und Früchte essen. Der Tee wirkt nur, wenn der Harn einen alkalischen pH-Wert hat.
• Drei mal täglich ein Glas Preiselbeersaft trinken (auch zum Vorbeugen)
• Sehr viel trinken. Am besten Birkenblätter-, Goldruten- oder Brennesseltee um die Harnwege durchzuspülen.
• Das Immunsystem stärken mit Echinacea, Vitaminen und Mineralstoffen.
Im Fachhandel erhalten Sie Bärentraubenblätter als Tee und zum Teil auch als Bestandheil von Nieren-Blasen-Dragées.
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Bild: Sten Porse (unter CC-Lizenz)
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