Erste Hilfe aus der Natur:
Das isländische Moos schmiert den Hals
Unscheinbar aber voller Heilkraft wächst das isländisch Moos in ganz Europa. Wenn der Rachen trocken ist und der Husten kitzelt, sorgt es für Linderung.
Lichen islandicus, das isländisch Moos, ist nicht etwa ein Moos, sondern eine polsterförmig wachsende Strauchflechte. Sie ist in ganz Europa verbreitet. Am meisten Wirkstoffe enthält die Heilpflanze im Spätsommer und Herbst. Zu dieser Jahreszeit wird die Flechte bei trockener Witterung gesammelt und langsam an einem abgedunkelten Ort getrocknet, damit möglichst wenige Inhaltstoffe verloren gehen. Isländisch Moos enthält vor allem Bitterstoffe, Flechtensäuren, Iod und Schleimstoffe. Die Schleimstoffe legen sich auf die Schleimhäute der Atemwege und wirken so reizlindernd. Die Heilpflanze hilft aber auch bei Schleimhauterkrankungen im Mund- und Rachenraum, bei Magen- und Darmschleimhautentzündungen und bei Brechreiz.
Innere Anwendung:
Für die Behandlung von Reizhusten wird drei bis vier mal täglich eine Tasse Isländisch Moos-Tee getrunken. Dazu übergiessen Sie 1 Teelöffel (1,3 Gramm) mit siedendem Wasser übergossen und 10 bis 15 Minuten ziehen gelassen.
Verfügbarkeit:
Isländisch Moos gibt es als Teekraut im Fachhandel zu kaufen. Zudem ist es ein beliebter Bestandteil von Lutschtabletten und Bonbons bei Reizhusten und trockenem Hals.
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Bild: pokpok313 / FLICKR / CC
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