Editorial: Wenn Hygiene krank macht
Die für unsere Gesundheit essenzielle Hygiene wird heute zunehmend ad absurdum geführt und macht als Zwangsverhalten selbst krank.
Liebe Leserin, lieber Leser
Im Europa des Mittelalters würde ich bereits als hochbetagter Methusalem gelten oder wäre bereits verstorben. Die Lebenserwartung betrug zu dieser Zeit gerade mal 30 bis 35 Jahre. Laut dem Bundesamt für Statistik lebten 2007 hierzulande dagegen Frauen durchschnittlich 84,2 Jahre und Männer 79,4.
Die Verlängerung ihrer Lebenszeit hat die Menschheit zu einem grossen Teil einer verbesserten Hygiene zu verdanken. Unsere Autorin Andrea Strässle zeichnet im Focus die Entwicklung von der Trockenwäsche von damals bis zur Keimfreiheit von heute nach und zeigt auf, wo und warum die für unsere Gesundheit so essenzielle Hygiene heute zunehmend ad absurdum geführt wird und selbst krank macht:
Das gesunde Mass
Von Andreas Krebs erfahren Sie, dass auch eine blitzblank geputzte Behausung kein Garant ist, nicht von Kleidermotten, Kakerlaken oder Bettwanzen heimgesucht zu werden, und auch, welche der ungebetenen Gäste Sie wieder loswerden sollten und wie Sie diese verjagen können:
Ungebetene Gäste
Ebenfalls um die Jagd geht es im Beitrag von Annette Weinzierl. Termingerecht präsentieren wir Ihnen delikate Wildrezepte aus der Goût-Mieux-Küche. Überdies lesen Sie, weshalb das Fleisch von Reh, Hirsch, Gams oder Wildschwein nicht nur bekömmlich ist, sondern auch gesund:
Wild auf Wild
Wer seinen Wissensdurst danach noch nicht gestillt hat, dem bietet unsere Webseite zusätzliche Nahrung fürs Gehirn. Unter «Fit im Kopf» finden Sie auf neu Gedächtnisspiele und knifflige Rätsel, mit denen Sie Ihre Gehirnzellen in Schwung halten. Auch für das körperliche Wohlbefinden ist gesorgt: Im eBook «Die 20 besten Heilkräuter – Natürliche Heilkraft für jeden Tag und jeden Fall» haben wir Wissenswertes über Botanik, Wirkung und Anwendungsmöglichkeiten von verschiedenen Heilpflanzen für Sie zusammengestellt.
Andres Jordi
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