Editorial: Muss das wirklich sein?
Es gibt viele natürliche Methoden, sich vor Krebs zu schützen.
Liebe Leserin, lieber Leser
Jedes Jahr lassen sich tausende von Frauen auf Anraten der Ärzte Gebärmutter und Eierstöcke entfernen - und das meist allein schon auf den blossen Verdacht eines erhöhten Krebsrisikos hin. Meine Mutter nennt diese Operation höchst unzimperlich «ausräumen». Das Wort ist schaurig, denn es sagt treffend, wobei es bei diesem Eingriff geht: Um etwas radikal Endgültiges. Muss das wirklich sein? Wir gehen dieser Frage nach und kommen zum Schluss: Nein! Der reine Verdacht auf ein erhöhtes Krebsrisiko rechtfertigt keine derartig massive Verstümmelung eines bis dato unversehrten Körpers. Es gibt andere und wesentlich sanftere und vor allem natürliche Methoden, um sich vor einer möglichen Krebserkrankung zu schützen: Risiko Krebsvorsorge
Eine davon ist eine gesunde Ernährung. Warum nicht ab und zu oder sogar ganz auf Fleisch verzichten? Unser Beitrag zeigt, worauf bei einer vegetarischen Küche zu achten ist, damit keine Mangelerscheinungen auftreten: Fleischlos glücklich
Nicht ohne Stolz möchte ich zum Schluss noch daran erinnern, dass unsere Kolumnistin Susanne Hochuli als erste grüne Politikerin in den Regierungsrat des Kantons Aargau gewählt worden ist. Lesen Sie, wie die engagierte Biobäuerin die in Politkreisen so beliebten «Apéro riche» erlebt – und dabei in ziemlich alle Fettnäpfen tritt: Carte blanche
Herzlichst Ihr
Markus Kellenberger
Chefredaktor
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