Editorial: Lassen Sie sich die Freude nicht verderben
Lassen Sie sich die Freude an Zimtsternen und feinen Gewürzen nicht von Labortätern verderben.
Liebe Leserin, lieber Leser
Würzen Sie sich nicht zu Tode! Egal ob Pfeffer, Paprika oder Curry – sie alle enthalten fast ausnahmslos krebserregende Schimmelpilzarten. Die entsprechende Meldung eines Kantonslabors hat kürzlich in einigen Medien zu entsprechenden Schlagzeilen geführt. Nur wer die Schreckensmeldungen tapfer bis zum Schluss durchlas, stellte erleichtert fest: Die Mengen krebserregender Stoffe sind derart gering, dass man sich von Pfeffer schon ernähren müsste, um ein Risiko einzugehen.
Die auf Panik machenden Pressenachrichten erinnern stark an die Cumarin- Diskussion vor einem Jahr. Wissen Sie noch? Aus lauter Besorgnis vor möglichen Folgen empfahl das Bundesamt für Gesundheit eine Höchstmenge von fünf Zimtsternen pro Tag. Einfach lächerlich!
Die Art und Weise, wie Chemiker und Mediziner immer wieder Lebensund
Genussmittel sowie bewährte Heilpflanzen als gefährlich einstufen,
hat geradezu System. Unser Autor Heinz Knieriemen sagt, warum die Naturheilkunde zum Glück oft mehr weiss, als die Angst und Schrecken verbreitenden Laboranalysten: Zimetstärn hani gärn
Apropos Labor und Forschung: Begleiten Sie den Schweizer Andreas
Thurnheer auf seiner Expedition in die Tiefsee. Auf der Suche nach den Anfängen des Lebens entschlüsselt er die Rätsel des Meeres: Tief unten
Und sollte Ihnen der Wasserdruck Nase und Ohren verschliessen – Thymian hilft. Erfahren Sie mehr über das Wundermittel gegen verstopfte Nasen, Erkältungen und gegen Stress: Entspannt durchatmen
«Natürlich» wünscht Ihnen besinnlich-entspannte Festtage.
Markus Kellenberger
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