Ausgestorben: Quagga und Dodo
Was verbindet den winzigen, kostbar schillernden Schmetterling Xerces-Bläuling aus der San Francisco Bay mit dem grossen, braungestreiften und zebraartigen Quagga, der die Steppen Südafrikas durchstreifte?

Beide Tierarten sind ausgestorben und nur noch als Präparate in der neuen Dauerausstellung des Naturhistorischen Museums Basel zu bewundern. Statt dass Objekte in den Kulturgüter-Schutzräumen des Hauses dahindämmern, hat man sich entschlossen, Präparate gefährdeter und ausgestorbener Tierarten – sozusagen als Mahnung – dem Publikum zu präsentieren. Und so steht man denn unter anderem Aug in Aug mit dem flugunfähigen Dodo, einem auf Mauritius heimisch gewesenen, lustig fetten und bunt gefiederten Verwandten der Tauben, dem nicht zuletzt sein leckeres Fleisch zum Verhängnis wurde und der bereits um 1690 zum letzten Mal lebend gesichtet wurde. Die Schau ist keinesfalls blauäugig, es wird klar gemacht, dass Werden und Vergehen respektive das Aussterben von Arten natürliche Prozesse sind – auch wenn der Mensch durch seine Aktivitäten eben oft einen fatal beschleunigenden Einfluss auf diese hat. Mehr unter www.nmb.bs.ch
Foto: Derek Li Wan Po
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