Wirksam Warzen entfernen
Unser zweijähriger Sohn hat am Fussballen eine Warze. Das «Besprechen» bei Vollmond sowie das Bestreichen der Warze mit Zitronensaft, Propolis und Kreide brachten bisher leider keinen Erfolg. Im Gegenteil: Die Warze wird Tag für Tag grösser. Ich selber brachte als Kind eine Warze zum Verschwinden, indem ich eine Schnecke über sie kriechen liess – dies konnte ich leider bei meinem Sohn jahreszeitbedingt noch nicht ausprobieren. Es würde uns interessieren, womit andere Leser Warzen erfolgreich behandelt haben.
Peter Tschannen, Bern
Antwort
Etwa 15 Prozent der Bevölkerung leidet unter Warzen. Wobei Kinder und Jugendliche wesentlich häufiger davon betroffen sind. Entweder wachsen sie gegen aussen, indem sich Hornschicht über Hornschicht legt, oder sie wachsen gegen innen. Diese schmerzhaften Dorn-warzen kommen an Fussballen, Zehen und Fersen vor. Das Körpergewicht drückt sie immer tiefer in die Haut.
Verantwortlich für die Entstehung von Warzen sind Papillomaviren. Sie regen lokal die Bildung von Hautzellen an, was zu einer erhöhten Verhornung dieser Stellen führt. Die Viren werden durch direkten Kontakt übertragen. Warzen kommen bevorzugt zum Ausbruch, wenn der Körper schon geschwächt ist.
Zu jeder Warzenbehandlung gehört deshalb auch eine mineralstoff- und vitaminreiche Ernährung. Warzen verschwinden oft so plötzlich, wie sie entstanden sind. In der Regel geht das aber doch nicht so schnell wie gewünscht. In diesem Fall kommen verschiedene Mittel zum Einsatz. Aber nicht alle sind gleich gut geeignet. Gerade für Kinder bewähren sich Naturheilmittel in spagyrischer oder homöopathischer Form. Allen voran Thuja und Schöllkraut. Bereits die zweiwöchige Einnahme von Thuja-Globuli kann eine Warze zum Verschwinden bringen.
Für Kleinkinder ungeeignet ist das Verätzen mit Salicyloder Chloressigsäure. Diese Wirkstoffe sind in Warzenpflastern und -tinkturen enthalten. Sie lösen die Hornschichten auf und legen so den Warzenkern frei. Die Gefahr, dass dabei auch die gesunde Haut rund um die Warze verletzt wird, ist gross. Aus diesem Grund ist die Methode auch für Erwachsene nicht in jedem Fall angezeigt.
Sabine Hurni
Kommentare
Viel Erfolg.
H. Bühler
Ich behandle die Warzen mit der Urtinktur vom Schöllkraut, erhältlich in der Apotheke. Funktioniert sehr gut. Optimal bei abnehmendem Mond, dann Pause, eventuell wiederholen.
GK
Was Warzenprobleme anbelangt, habe ich selber auch Dornwarzen gehabt. Die einfachste Behandlung war, sie beim Hautarzt vereisen zu lassen:
- es tut absolut nicht weh (eher ganz kurz kalt auf der Stelle)
- es hinterlässt keine Narben
- eine Behandlung war meistens ausreichend.
Wenn ich wieder Probleme damit hätte, würde ich jederzeit wieder vereisen. Für mich ist es die einfachste,schmerzloseste und effizienteste Behandlung, die ich bis jetzt hatte.
Gute Besserung!
Maryann
Warzen sind ungefährlich und ein Zeichen einer inneren Störung. Behandeln Sie keine Warzen, weder durch eine Operation, noch sanft mit Hausmitteln, sondern wenden Sie sich an einen Klassischen Homöopathen.
Die Heilung wird von innen nach aussen gehen, d.h. mentale Symptome, wie Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Zerschlagenheit werden
besser werden. Emotionale Beschwerden wie Traurigkeit, Ängste ebenfalls. Es folgen physische Probleme betr. Herz, Lunge, Gehirn oder Knochen. Ganz zuletzt wird die Haut heilen, d.h. in unserem Fall die Warzen.
Herzliche Grüsse
Anita Nyffeler, Klassische Homöopathin, Langenthal
Durch meine Arbeit kam ich in Kontakt mit einem handelsüblichen Handdesinfektionsmittel (Sterillium). Nach dem Duschen jeden Tag mit Ohrenstäbli auftupfen und nach einer Woche waren alle weg und sind seither auch nicht wieder gekommen.
Mit freundlichen Grüssen
Fam. Aebi, Bern
mir hat es bei der einen warze genützt aber es dauerte sicher 6 wochen. sie emphiehlt auch noch vitamin e zur unterstützung.
Jane
Dorly Schädler, Triesenberg FL
Ich habe meine Warzen mit Teebaumöl weggebracht. Jeden Abend habe ich sie mit wenig Teebaumöl betupft.
Bei meiner Schwester hatten wir vor einigen Jahren Erfolg mit Kartoffelsaft. Einmal pro Tag betupfte sie die Warzen mit der Schnittfläche einer rohen Kartoffel.
Stefan Enz