Verstopfte Stirnhöhlen
Ich habe fast jeden Winter eine Stirnhöhlenentzündung. Wie kann ich vorbeugen, damit mir das nächstes Jahr nicht wieder passiert?
S. G., Brunnen
Antwort
Das Vorbeugen beginnt bereits im Sommer. Allzu viel eisgekühlte Getränke und Glacé schwächen das Immunsystem. Im Sommer merken Sie davon noch nichts. Aber im Winter kann sich dies bemerkbar machen. Bewegung an der frischen Luft, eine ausgewogene Kost und ein inneres Gleichgewicht stärken zudem das Immunsystem. Aber das alles nützt natürlich wenig, wenn allenfalls bei Ihnen eine anatomische Verengung der Nasenkanäle vorliegt. Sie sollten dies unbedingt abklären. Kann nämlich der Schleim nicht abfliessen, wird fast jeder harmlose Schnupfen zu einer hartnäckigen Nasennebenhöhlenentzündung, im Fachjargon eine Sinusitis. Ebenfalls sollten Sie im Winter nicht allzu viel Milch trinken, aber die Speisen kräftig würzen, zum Beispiel mit Ingwer und generell warm essen. Benutzen Sie täglich ein Nasenspray mit Meersalz, um die Schleimhäute feucht zu halten. Es gibt im Handel sogenannte Nasenduschen. Sie spritzen damit mit hohem Druck Salzwasser in die Nasenlöcher. Dabei löst sich bei regelmässiger Anwendung auch der Schleim in den Stirn- und Nasennebenhöhlen.
Sabine Hurni, Drogistin HF und Naturheilpraktikerin mit Fachrichtung Ayurveda und Phytotherapie
Foto: fotolia.com
Kommentare