Keine halben Sachen
Ich bin 44 Jahre alt und hatte nach einer Operation eine Lungen-Embolie. Ich weiss, dass eine richtige Ernährung hilft, die Blutwerte positiv zu beeinflussen, zum Beispiel Randen. Sind die gut oder nicht?
A. M., Dübendorf
Antwort
Ich gehe davon aus, dass Sie in ärztlicher Behandlung sind und Medikamente bekommen, welche das Blut verdünnen. Hatten Sie denn schon vor der Operation Probleme mit den Blutgefässen? Hoher Blutdruck oder Venenprobleme? Randen senken den Blutdruck, das stimmt. Doch damit ist es nicht getan. Wenn Sie eine Veranlagung zu Blutgerinnseln oder einem hohen Blutdruck haben, dann reicht es nicht, wenn Sie einfach etwas mehr von einem bestimmten Lebensmittel essen. Meiner Ansicht nach ist eine Krankheit oder ein Beschwerdebild nur ein sichtbares Abbild einer bestimmten und für den betroffenen Menschen offenbar ungeeigneten Lebensweise. Es geht also darum, grundlegend mit Ihrer Ernährungs- und Lebensweise zu experimentieren.
Essen Sie viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Lassen Sie stattdessen Weissmehlspeisen, Zucker und tierische Fette (von Landtieren) beiseite. Gerade bezüglich Fetten ist zum Beispiel das Leinöl äussert gesund fürs Blut. Absolutes Gift für die Gefässe ist das Rauchen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Rauch aus Wasserpfeifen, Zigarren oder Tabakpfeifen stammt. Schon eine Zigarette pro Tag lässt das Blut schlechter durch Venen und Arterien fliessen. Zudem sollten Sie viel trinken und sich täglich bewegen. Heilpflanzen wie Knoblauch, Ginkgo und das Padma 28 begünstigen einen besseren Blutfluss. Hören Sie sich auch mal nach einem Therapeuten oder einem Arzt in Ihrer Gegend um, der Sie umfassend beraten und begleiten kann.
Sabine Hurni, Drogistin HF und Naturheilpraktikerin mit Fachrichtung Ayurvedaund Phytotherapie
Foto: tillwe / flickr / cc
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