Fuchsbandwurm
Ich habe mir einen Fuchsbandwurm eingefangen. Gibt es ein natürliches Mittel, um ihn unter Kontrolle zu halten?
M. A., Waldkirch
Antwort
Da haben Sie sich einen unliebsamen und hartnäckigen Gast ausgesucht. Wenn Sie gegen den Fuchsbandwurm eine alternative Behandlungsform suchen, empfehle ich Ihnen, sich ans Paracelsus-Spital in Lustmühle zu wenden. Dort arbeiten Mediziner mit Naturheilkundlern zusammen. Zudem verfügen sie dort über ein enormes Wissen im Zusammenhang mit verschiedenen Beschwerdebildern. Ich könnte mir vorstellen, dass allenfalls eine ayurvedische Reinigungskur unterstützend wirken kann. Durch die intensive Art, den Körper zu reinigen, können zum Teil auch Parasiten eliminiert werden. Doch die Methoden sind ungewohnt und erfordern einen vier- bis sechswöchigen Aufenthalt in einer medizinischen Ayurvedaklinik.
Der Mensch stellt eigentlich ein falscher Zwischenwirt des Fuchsbandwurmes dar – mit verheerenden Folgen: Der Bandwurm frisst sich durch Organe und diese werden durch die entstehenden Röhren und kleinen Bläschen schleichend zerstört. Die Schulmedizin arbeitet mit Wurmmitteln, die den Wurm isolieren, damit er sich nicht auf weitere Organe ausbreiten kann. Das ist bereits ein sehr grosser Fortschritt für die Betroffenen. Die Ansteckung erfolgt meistens über Hunde oder Katzen. Es wird davon ausgegangen, dass die Betroffenen über längere Zeit in Kontakt mit einem infizierten Haustier waren. An einer einzelnen Walderdbeere hat sich laut Experten noch niemand erwiesenermassen angesteckt. Da bei uns die Fuchspopulation zunimmt, sollten Haustiere regelmässig entwurmt werden, und man sollte konsequenterweise die Hände waschen, nachdem man Nachbars Hund oder Katze geknuddelt hat.
www.paracelsus.ch, Austauschplattform von Betroffenen im Internet: www.uni-ulm.de/echinokokkose/html/forum_fur_patienten.html
Sabine Hurni, Drogistin HF und Naturheilpraktikerin mit Fachrichtung Ayurveda und Phytotherapie
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