Fettstoffwechselstörungen mit Bitterstoffen behandeln

Anführungszeichen Seit einiger Zeit leide ich unter einer Fettstoffwechselstörung. Nach einem leichten Herzinfarkt habe ich vor Kurzem das Rauchen aufgegeben. Nun hat mir der Arzt im Spital Aspirin 100 Cardio sowie Triatec verschrieben. Er besteht darauf, dass ich die Medikamente nehme, und kritisiert den Hausarzt, der mir ein Weleda-Produkt verschrieben hat. Schlusszeichen S.S., Urdorf

Antwort

Hören Sie auf Ihren Hausarzt, der Sie kennt und ganz offensichtlich ein gescheiter Mann ist. Das Spital hat im Übrigen auf gar nichts zu bestehen, sondern sollte stattdessen seine Sorgfaltspflichten wahrnehmen. Diese beständen beispielsweise darin, auf die Nebenwirkungen des von Spitalseite empfohlenen Medikaments Triatec aufmerksam zu machen. Triatec als ACE-Hemmer bzw. dessen Wirkstoff Ramipril können Kreislaufreaktionen wie Erbrechen, Fieber und Durchfall, Reizhusten, Geschmacksverlust, ein Anschwellen der Schleimhäute sowie eine Verschlechterung der Nierenfunktionen hervorrufen. Es gibt also eine ganze Reihe ernst zu nehmender Nebenwirkungen, auf die eine Patientin oder ein Patient vorbereitet sein sollte. Ob für Sie der Verzicht auf ACE-Hemmer lebensbedrohlich ist, besprechen Sie am besten mit Ihrem Hausarzt.

Aus meiner Sicht empfehle ich bei Fettstoffwechselstörungen vor allem Bitterstoffe für die Leber-Galle-Anregung wie Padma 28 und Weleda Amaratropfen. Zusätzlich rate ich Ihnen zu der Einnahme von Schüssler-Salzen Nr. 9 Natrium phosphoricum, täglich 6 Tabletten.

Heinz Knieriemen


Kommentare

  1. Von Slartybart am Samstag, 18.04.2009 Heinz Knieriemens Tipps in Ehren, denn auch er ist ein gescheiter Mann. Aber warum denn unbedingt ein teures Produkt aus der Apotheke? Gerade im Frühling drängen sich frische Pflanzen wie der Löwenzahn geradezu auf. Aber auch andere - jetzt halt noch ein bisschen weitergereiste - Bitterpflanzen wie der Chiccorino machen sich gut im Salat. Oder, auch problemlos im Vorrat zu halten, diverse Trockendrogen für die Teezubereitung, womit im gleichen Aufwisch die genügende Flüssigkeitsaufnahme auch gerade sichergestellt wäre. Gesündeste Medizin als Nahrungsmittel: Naheliegend, spottbillig, gut, lustvoll und praktisch Nebenwirkungsfrei. Was will man noch mehr?

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