Basisch fasten bei Osteoporose
Darf ich fasten, wenn ich Osteoporose habe? Worauf muss ich achten? Ich faste dieses Jahr nach der Hildegard-Methode und ernähre mich eine Woche lang von Dinkelgerichten, viel Kräutertee und etwas Gemüse. Ich habe aber starke Beinschmerzen bis ins Kreuz, die etwas verschwinden, wenn ich die Meridiane selbst ausstreiche.
Ch.E., Altstätten
Antwort
Fasten bei Osteoporose ist nicht grundsätzlich falsch. Von strengen Fastenkuren würde ich Ihnen trotzdem abraten, weil allzu strikte Diäten zu einem Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen führen können. Hildegard von Bingen hat mit ihrer Fastenmethode aber gut vorgesorgt. Dinkel, Frucht- und Gemüsesäfte liefern viele Mineralstoffe. Um sicherzugehen, dass der Körper während des Fastens keine Mineralstoffe aus den Knochen holt, würde ich Ihnen aber trotzdem empfehlen, dass Sie zusätzlich eine Mineralsalzmischung mit basischen Mineralien einnehmen.
Ihre Beinschmerzen kann ich nicht ganz einordnen. Es ist gut möglich, dass sie mit dem Säure-Basen-Haushalt zusammenhängen und mit den Mineralsalzen verschwinden. Streichen Sie auf jeden Fall weiterhin die Meridiane aus und massieren Sie täglich den ganzen Körper mit einer Bürste. Das regt die Blutzirkulation an und fördert den Energiefluss. Strenges Fasten und absoluter Nahrungsentzug sind bei Weitem nicht für jedermann geeignet. Viel schonender und im Alltag oft auch besser umsetzbar ist «Fasten» im Sinn von Mässigung. Nur schon das Weglassen von Alkohol, Fleisch, Nikotin oder Zucker, der Verzicht auf Zwischenmahlzeiten oder auf das Nachtessen über eine gewisse Zeitspanne sind eine Art von Fasten.
Sabine Hurni
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