Arthritis bekämpfen und vorbeugen
Meine Mutter (60) leidet star kunter arthritischen Schüben. Sie bekommt vom Hausarzt Medikamente. Wie kann man diese Beschwerden alternativ behandeln
H.K., Küttigen
Antwort
Ihre Mutter ist sicher schon mal auf einem guten Weg, wenn Sie die Ernährung umgestellt hat. Sie soll vor allen Dingen das Fleisch auf ein Minimum reduzieren und dafür umso mehr Obst und Gemüse essen. Zudem empfehle ich mindestens zwei warme Mahlzeiten pro Tag. Ich denke, dass es gut wäre, wenn sich Ihre Mutter von einem Naturheilpraktiker oder Therapeuten, der mit westlicher oder chinesischer Naturheilkunde arbeitet, begleiten lässt.
Hier noch einige Tipps: Viel warmen Tee trinken, der die Nierentätigkeit anregt. Zum Beispiel Brennnessel, Schachtelhalm und Birkenblätter. Nahrungsergänzungen auf der Basis von Vitamin C (zum Beispiel Hagenbuttenextrakt aus der Drogerie), Vitamin E (Weizenkeimöl) und Omega-3-Fettsäuren (Fischöl) lindern die Entzündung. Täglich heilende Kräutersalben einreiben, zum Beispiel Arnikasalbe; die Hände ab und zu in einem Schwefelbad baden.
Bei der Vorbeugung von Arthritis gilt vor allem eines: Achten Sie auf die Ernährung. Essen Sie täglich Gemüse, Früchte, Trockenfrüchte, Nüsse und Vollkornprodukte. Das hält das Säure-Basen-Gleichgewicht in Balance. Trinken Sie Wasser und ungesüssten Tee. Und ganz wichtig: Auch das Gemüt spielt eine Rolle. Freuen Sie sich über das Leben, sprechen Sie Konflikte an und haben Sie immer wieder den Mut, Veränderungen vorzunehmen, wenn sie angesagt sind.
Sabine Hurni, Ernährungsberaterin
Foto: James Quinn / flickr / cc
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Ans Duquesne
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